Pfingstfahrt nach Osek

Freitag : Gelungener Start trotz Hindernissen

Der Auftakt gestaltete sich unerwartet spannend: Eine Pfadfinderlager-Belegung im Autokemp Osek sorgte zunächst für Startschwierigkeiten. Dank der kreativen Lösung der Campingplatz-Chefin und ihres Juniors konnten jedoch kurzfristig drei Stellplätze organisiert werden – die Grundlage für eine beeindruckende „Falkenspitzler-Wagenburg“.

Um dieses logistische Meisterwerk nicht zu gefährden, wurde beschlossen, die Kletterziele am Samstag zu Fuß anzusteuern. Für Sonntag fiel die Wahl – auch dank perfekten Wetters – auf den Špičák u Mostu statt des deutlich schweißtreibender erreichbaren Bořeň.

Samstag: Zwischen Burg, Fels und Geocache

Nach der Begrüßung einiger stilvoll im „Château“ untergebrachter Mitreisender machte sich die Gruppe – alternativ zum Kloster Osek – auf den Weg zur Riesenburg (Rýzmburk) beziehungsweise zur Riesenburger Nadel (Rýzmburská jehla).

Im Anschluss an eine gemeinsame Rast teilte sich die Wandergruppe in Burg-Eroberer und Fels-Suchende. Letztere kämpften sich über einen unbeschreiblichen Zustieg – inklusive Bines unerwartetem Geocache-Fund – zur unverhofft schönen Kletterei an der mickrigen Riesenburger Nadel (Hradní věž).

Zeitverzögerungen und Funklöcher führten dazu, dass Burgfräuleins und Prinzen teils länger als geplant aufeinander warten mussten, sodass Umplanungen erforderlich wurden. Für einige ging es schließlich über die Sprungschanze hinweg weiter zum Lustschloss (Letohrádek), wo neben dem stufigen Gipfelaufstieg auch anspruchsvollere Routen lockten.

Der Tag klang standesgemäß mit geballter Grillkompetenz aus.

Sonntag: Klettern am Špičák u Mostu

Der frühe Start am Sonntag – zumindest von Sven konsequent per Rad umgesetzt – zahlte sich angesichts knapper Parkplätze am Špičák nur bedingt aus.

Am Felsen angekommen, verteilte sich die Gruppe ganz nach Vorlieben: Kletternde in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, Wandernde, nachreisende Sportfreunde, Hängematten-Enthusiasten sowie Genießerinnen und Genießer von Elkes Pudding.

Am Nachmittag wuchs die Sehnsucht nach Abkühlung – sowohl im Badesee als auch in Form eines frisch gezapften Bieres, das spätestens beim gemeinsamen Abendessen seinen verdienten Platz fand.

Montag: Abschluss in Ferdas Garten

Am Pfingstmontag machten sich einige auf den Heimweg, während andere noch den nahegelegenen Klettergarten Ferdovo zahrádka („Ferdas Garten“) erkundeten.

Dort wurden – ganz dem Motto „Ohne Moos nichts los“ entsprechend  – nahezu alle erreichbaren Routen erklommen oder von Anja erst freigelegt. Flo sorgte mit barfüßigem „Moosgummi-Training“ für kreative Trainingsimpulse, während Thomas beim Einhängen noch einmal den Chef heraushängen ließ und so den sportlichen Schlusspunkt setzte.

Fazit

Ein rundum gelungenes Pfingstwochenende mit vielen gemeinsamen Erlebnissen – ganz im Sinne der Falkenspitzler.  –   Berg Heil!

Nancy

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